Fachanwälte

Ein Fachanwaltstitel wird einem Rechtsanwalt aufgrund seiner besonderen theoretischen Kenntnisse
und besonderen praktischen Erfahrungen von der zuständigen Rechtsanwaltskammer verliehen.

Die besonderen Kenntnisse und Erfahrungen weist der Rechtsanwalt nur dann auf, wenn diese auf
seinem Fachgebiet erheblich über das Maß dessen hinausgehen, welches üblicherweise durch die
Ausbildung und praktische Erfahrung im Beruf vermittelt wird.

Voraussetzung für die Verleihung einer Fachanwaltsbezeichnung ist neben einer dreijährigen Zu-
lassung als Rechtsanwalt auch in der Regel die Teilnahme an einem vorbereitenden anwaltsspezi-
fischen Lehrgang, der mindestens 120 Zeitstunden beträgt, sowie der Nachweis der praktischen
Erfahrung durch die selbstständige Bearbeitung einer fest vorgeschriebenen Anzahl von Fällen auf
dem jeweiligen Fachgebiet. Der Nachweis der theoretischen Kenntnisse wird durch mindestens
drei bestandene Leistungskontrollen (in der Regel fünfstündige Klausuren) geführt.

Der Fachanwaltstitel ist deshalb üblicherweise ein Kennzeichen für ein hohes Maß an einer
Spezialisierung, die wir als unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit für unsere
Mandanten sehen.